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Reden ist Gold!
Erfolgsfaktor Kommunikation – Weibliche Karrierewege im Handwerk

 

Eindrücke vom 3. Netzwerktreffen für Frauen aus dem Berliner Handwerk

 

„Die Berliner Wirtschaft wird immer weiblicher und wir tragen einen Beitrag dazu“, so Carola Zarth, Mitglied des Vorstands der Handwerkskammer Berlin in Ihrer Begrüßungsansprache an die Teilnehmenden des 3. Netzwerktreffens für Frauen aus dem Berliner Handwerk. Ihre Aussage verband sie mit einem Bekenntnis zum Aktionsprogramm Handwerk.

Schwerpunkt des abwechslungsreichen Programms, durch das Britta Weck moderierend führte, bildetet der lebendig und interaktiv gestaltete Beitrag der Trainerin und Coach Deborah Ruggieri „Spiele mit der Macht?! Mehr Durchsetzungskraft im Beruf“, in dem sie insbesondere auf Mythen im Kommunikationsgeschlechterdschungel und auf den bewussten Einsatz von sowohl non- als auch verbaler Sprache sowie Körpersprache einging. Besondere Beachtung schenkte sie dem Thema Statusverhalten in der Kommunikation. Ihren Beitrag rundete sie mit einigen Tipps und Tricks für Frauen im Berufsleben ab.

Im anschließenden Podiumsgespräch mit drei erfolgreichen Berliner Handwerkerinnen, Andrea Mayr (maske berlin), Katharina Pech (Brillenkammer), Stefanie Holtz (Oranda Fair Trade Goldschmiede), spielten die unterschiedlichen Wege der drei Handwerkerinnen in ihren jeweiligen Beruf eine wichtige Rolle wie auch die Frage nach den Erfolgsfaktoren im Handwerk, die Andrea Mayr folgendermaßen auf den Punkt brachte: „Man muss eine gute Handwerkerin sein. Wenn man nicht abliefert, kommen die Kunden nicht mehr. Wir müssen den Raum ausfüllen mit dem, was wir können.“ Gefragt nach ihren persönlichen Botschaften für junge Frauen empfahlen die drei Podiumsteilnehmerinnen Folgendes:

  • Die eigene Berufswahl danach auszurichten, wofür das eigene Herz schlägt.
  • Herauszufinden, worin das individuelle Interesse liegt, dem zu folgen und interessiert zu bleiben.
  • Sich immer wieder ermutigen, weiter zu lernen, um einerseits das eigene Handwerk mit all seinen Kniffen Schritt für Schritt zu erlernen und sich andererseits im Umgang mit Innovationen und neuen Technologien zu schulen.

In ihren Schlussworten sprach Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe vor allem über die Notwendigkeit, weitere Anstrengungen zu unternehmen, um den Anteil der Frauen bei der Fachkräftesicherung und bei Neugründungen weiter zu erhöhen. Um mehr Frauen für das Handwerk zu begeistern, bedürfe es einer verstärkten Sichtbarkeit von Frauen: „Wir brauchen mehr Vorbilder für die jungen Frauen.“

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07.06.2017 – 3. Netzwerktreffen für Frauen aus dem Berliner Handwerk

Am 7. Juni 2017 findet von 16.30 – 19.00 Uhr das 3. Netzwerktreffen für Frauen aus dem Berliner Handwerk im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Berlin statt.

Als Projektteam von „Frauen stärken das Handwerk“ unterstützen wir unsere Kooperationspartnerinnen vom Landersverband Berlin Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. an einem Infostand und haben viel Material zum Gütesiegel im Gepäck.

Andrea Mayr, eine unserer Botschafterinnen, nimmt außerdem am Podiumsgespräch „erfolgreicher Handwerkerinnen“ teil.

Also kommen Sie vorbei, Anmeldungen sind noch bis 29.05.2017 möglich!

Weitere Informationen sowie das ausführliche Programm finden Sie hier.

 

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Ausstellungseröffnung „Frauen im Handwerk“ in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Frauen

 

Gleichstellungssenatorin Dilek Kolat eröffnete am 11.05.2017 die Fotoausstellung „Frauen im Handwerk“ der Fotografin Regine Peter. Die Ausstellung portraitiert Frauen, die im Handwerk arbeiten – in ihrem Arbeitsumfeld, in Arbeitskleidung und mit gewerkstypischem Handwerkszeug. Die Fotos zeigen, dass Handwerksberufe längst keine reine Männerdomäne mehr sind. Spannend sind auch die begleitenden Texte zu den Bildern, in denen die Handwerkerinnen von ihrem Weg zum Handwerksberuf und den skurillsten Produktanfragen berichten.  Zu sehen ist die Ausstellung noch bis 07. Juni 2017 im Foyer der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.

 

 

Gütesiegel

Siegel drauf! „Chancengleichheit im Handwerk“

 

Berliner Handwerksbetriebe, die sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern im Handwerk engagieren, können sich ab sofort für das Gütesiegel „Chancengleichheit im Handwerk“ bewerben.

Das Gütesiegel steht für eine gleichstellungsfreundliche Unternehmenskultur, ist 3 Jahre gültig und die Teilnahme aufgrund der öffentlichen Förderung kostenfrei. Bewerben können sich alle Handwerksbetriebe mit Hauptsitz in Berlin, die zw. 1 und 50 Beschäftigte haben. Voraussetzung ist, dass sowohl Frauen als auch Männer im Betrieb tätig sind.

Die teilnehmenden Betriebe werden auf einer öffentlichen Preisverleihung im November ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Gütesiegel und dem Vergabeprozess finden Sie hier und in unserem Folder zum Gütesiegel „Chancengleichheit im Handwerk“.

 

Auszeichnung

Projektbotschafterinnen gehören zu den Köpfen des Jahres 2016

 

Botschafterinnen Beate Bliedtner und Andrea Mayr gehören zu den Persönlichkeiten im Handwerk – „Die KÖPFE des Jahres 2016“ stehen fest.

Andrea Mayr gehört zu den „starken Persönlichkeiten“ – den „Menschen, die etwas erreichen und damit nachhaltig Erfolg haben“.

Beate Bliedtner erhält ihre Auszeichnung als Aktivistin. „Sie kämpfen unermüdlich für die Interessen und das Image des Handwerks in der Öffentlichkeit: im Ehrenamt, im Sport, in ihrer Region und natürlich auch in ihrem alltäglichen Geschäft.“

Das FsH-Projektteam gratuliert herzlich!!!